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Sommer 2021 - tauch in ein tiefes Bad aus guten Gefühlen und glücklichen Momenten

Nach dem langen Winter, der für uns alle besondere Entbehrungen mit sich brachte, freuen wir uns auf lange, warme Sommerabende, das erste Eis, barfuß am Strand zu laufen oder einfach die Leichtigkeit des Seins zu genießen.  Es zieht uns magisch nach draußen.

Doch was bedeutet der Sommer aus ayurvedischer Sicht?
Sommerzeit ist Pitta-Zeit und wird in Frühsommer und Spätsommer unterschieden.

Im Frühsommer steigt Pitta langsam an und das Verdauungsfeuer (Agni) wird schwächer.
Im Spätsommer hat sich Pitta angesammelt und  das Verdauungsfeuer (Agni) ist durch die Hitze geschwächt. Das kann sich in Appetitminderung oder Verdauungsstörungen zeigen. Das Ausmaß solcher Symptome ist immer abhängig von der Konstitution und der Lebensweise.

 

 

 

Vata-Konstitutionen 

 

verfügen nur in einem sehr geringen Maß über das Feuerelement und lieben den Sommer. Sie sprühen nur so vor Energie. 

Sie neigen dazu ihren Drang zur Aktivität zu übertreiben und so kann es zu Schlafstörungen kommen.
Ihre dünne und trockene Haut leidet unter dem trockenen Einfluss des Sommers und so neigen sie zu vorzeitiger Hautalterung. Durch das Nachlassen der Verdauungskraft kann zu Blähungen kommen.

Pitta-Konstitutionen
mögen den Sommer, wie sollte es auch anders sein, vertragen ihn aber nicht so gut. Sie neigen dazu sich einen Sonnenbrand zu holen, Pigmentflecken oder Rötungen zu entwickeln. Auch zur Entstehung entzündlicher Prozesse neigen sie.  Sie müssen vermehrt Dampf ablassen, was sich in gereizten Stimmungslagen, manchmal auch in Wutausbrüchen äußern kann.

 

Kapha- Konstitutionen
genießen den Sommer.  Sie kommen auch mit der Trockenheit gut zurecht, da sie eine starke und gut durchfeuchtete Haut besitzen. Allerdings reagieren sie auf schwüle Wetterlagen mit Erschöpfung und fühlen sich dann wie erschlagen.

 

Ein ayurvedischer  Lebensstil, angepasst an die Konstitution und die jahreszeitlichen Veränderungen unterstützt uns dabei im Gleichgewicht zu bleiben.


Ernährung
Lebensmittel der Geschmacksrichtungen süß, bitter und adstringierend sind in den Sommermonaten geeignet um den Auswirkungen der Hitze entgegenzuwirken.
Die Speisen sollten nährend, kühlend, frisch und saftig sein um Pitta zu besänftigen.
Frittierte, fettige, saure, scharfe und salzige Speisen erhöhen Pitta und sollten in den Sommermonaten gemieden werden.

Kühlung von außen
können wir uns mit Aloe Vera-Gel oder Kokosöl verschaffen. Auch Rosenwasser kühlt die Haut.

Ein Übermaß an Sonne schwächt die Verdauungskraft und schwächt damit den gesamten Körper und belastet die Haut.
UV-Strahlung führt zur Bildung freier Radikale, die uns ebenfalls schaden und unschädlich gemacht werden sollten. Auch dabei unterstützt eine entsprechende Ernährung.

 

Fazit
Maß halten, Sonnenschutz tragen, Ernährung saisonal anpassen,
Aufenthalt im Freien bevorzugt morgens und abends einplanen.

 

 

 

Was wir immer tun können!

 

Tauchen wir ein, in ein tiefes Bad aus guten Gefühlen und schönen Momenten

 

  • Spüre tief in dich hinein und vergesse die Regeln und Sorgen
    Was ist es, was mir jetzt in diesem Moment gut tun würde?
    Was benötigt mein Körper? Eine Reinigungskur? Mehr Bewegung und frische Luft? Oder etwas ganz anderes?
    Spüre in dich hinein, was du wirklich brauchst! 
    Hör auf dein Gefühl und auf deinen Körper! Tue es!
  • Sei für andere da
    Es kann glücklich machen für andere Wesen da zu sein. Zuhören, mitfühlen, teilen, dankbar sein, das sind Möglichkeiten, die das Herz öffnen und Nähe schaffen zu sich und zu anderen.
  • Mit allen Sinnen genießen
    Schmecke, schaue, höre, rieche und fühle - genieße mit allen Sinnen!
    Den Spaziergang durch den Wald, das Picknick an einem Bach, das Schaumbad am Abend, deine Lieblingsmusik, das gemeinsame Kochen mit einem/r Freund/in,
    das Beobachten der Kinderstuben im Tierreich - tue es einfach!
  • Lachen, Singen, Tanzen
    Lache und tanze dich frei und gesund!
    Gebe dich den wundervollen Emotionen hin, die dabei entstehen! Spüre dich! Genieße dich!
  • Die Kraft der Berührungen - ein Lebenselixier
    Berührungen sind lebenswichtig, wie die Luft, die wir atmen.
    Zahlreiche Studien belegen, dass eine Vernachlässigung zu Krankheiten und bei Babys sogar zum Tod führen kann.
    Berührungen nähren, reduzieren Stress, ermöglichen es uns uns selbst zu spüren, schenken uns Geborgenheit und tun uns einfach nur gut.
    Lassen wir uns das nicht verbieten!
    Umarme aus tiefstem Herzen deine/n Partner/in, Freund/in, Mitbewohner oder dein Haustier.
    Die wundervollen ayurvedischen Ölmassagen schenken uns diese Kraft der Heilung.


    Ich bin für dich da!

Angst und Sorgen machen krank -
Sorge Dich nicht, genieße Dein Leben

Seit einem Jahr verbreiten die Medien ihre Meldungen zum Corona-Virus, seinen Mutationen und den vermuteten Folgen. Es entstehen Ängste und Sorgen: Angst vor der Erkrankung an dem Virus, Angst die berufliche Existenz oder den Arbeitsplatz zu verlieren, Angst die Enkelkinder nicht mehr sehen zu können, Angst der Mutter beim Sterben keinen Beistand leisten zu dürfen, Angst das Klassenziel nicht zu erreichen oder die Freunde nicht sehen zu dürfen, Angst das Haus nicht abzahlen zu können oder die Miete, Angst den Partner oder Freunde zu verlieren weil man unterschiedliche Anschauungen hat, Angst vor Bestrafung und Denunziation.

Ängste und Sorgen sind vielfältig.

Alle warten auf die Impfungen, die Lösung all dieser Probleme !!! ???

Vor den durch Angst und Sorgen verursachten seelischen/psychischen Erkrankungen werden wir nicht gewarnt, die gerade jetzt, in der Zeit der Corona-Pandemie mehr Schaden anrichten, als es die Corona-Viren je tun könnten. Wie viele Menschen erleiden jetzt wohl eine depressive Episode, verursacht durch Angst und Gefühlskonflikte.

Dr. O.F. Gober sagte:
"70% aller Kranken, die zum Arzt gehen, könnten sich selbst heilen, wenn sie ihre Ängste und Sorgen los würden."
Angst schafft Sorgen, Sorgen machen nervös, verspannen und verändern physiologische Abläufe im Körper. Vom Essen zum Beispiel bekommt man kein Magengeschwür. Das bekommt man von dem, was man täglich runter schluckt an Ängsten, Sorgen und Stress.

Angst und Sorgen

  • reduzieren die Immunkraft des Körpers und machen anfällig für Infektionen durch Viren und Bakterien
  • können zu Entzündungen und Geschwüren im Verdauungstrakt führen
  • können Herzleiden und hohen Blutdruck verursachen
  • können psychische Erkrankungen verstärken oder auslösen

Dazu gibt es viele Studien, die das belegen.

 

Was hat ein Mensch davon die ganze Welt zu gewinnen, wenn er dafür aber seine Gesundheit verliert.
Was hat ein Mensch davon nicht an Corona zu erkranken, mit unbestimmtem Verlauf, vielleicht ganz ohne Symptome, wenn er dafür vor Angst einen Herzinfarkt erleidet, Magengeschwüre bekommt oder sich in einer Depression das Leben nimmt.

Was kann ich also tun um mich nicht zu sorgen?

Ich kann nur für mich sprechen:
Und ich mache das Beste aus der Situation, weil ich es gelernt habe mir keine Sorgen zu machen oder damit bewusst umzugehen. 
Ich möchte ein sorgenfreies und glückliches  Leben leben, meine Freunde treffen, mich von sterbenden Angehörigen verabschieden dürfen, Besuch bekommen wenn ich krank bin, in den Arm genommen werden. Egal wie lange. 
Das ist mir persönlich sehr viel mehr wert als ein längeres Leben zu leben ohne Kontakte, ohne Abschied von sterbenden Angehörigen, ohne all die freudvollen Erlebnisse, ohne Kultur, Sport, Essen gehen,  dafür aber mit Angst, Sorgen und Verzicht.

 Also was kann ich tun? Die Situation ist wie sie ist?

 

Was kann ich tun um mich nicht zu sorgen und glücklich zu leben?

  1. Den Medienkonsum auf ein Minimum reduzieren!
  2. Schließe die Türen zur Vergangenheit und zur Zukunft und gliedere Dein Leben in Einheiten von Tagen. Das Heute ist Dein kostbarster Besitz! Lebe JETZT!
  3. Sorgen sind keine Lösung!
    Analysiere die Situation offen und ehrlich und ohne Angst!
    Was könnte Dir im schlimmsten Fall passieren?
    Akzeptiere das für den Notfall!
    Jetzt bist Du frei, alles zu tun um die Situation zu verbessern.
    "Wahrer Frieden entsteht, wenn wir das Schlimmste hinnehmen können." Buddhistische Weisheit
  4. Verwirrung und Unklarheiten sind die Ursache von Sorgen und Angst - Sorgen verschwinden im Licht des Wissens.
    Also:
    Analysiere die Situation, Sorgen und Probleme,  Deine Angst!
    Sammle Wissen und Tatsachen dazu, objektiv und unparteiisch!
    Stelle Lösungsmöglichkeiten auf!
    Entscheide Dich für eine Lösungsmöglichkeit!
    Handle danach und setze die gewählte Lösungsmöglichkeit um!
  5. Breche mit der Gewohnheit Sorgen zu machen/Angst zu haben!
    Beschäftige Dich! Arbeit lenkt ab!
    "Man ist nur unglücklich, weil man Zeit hat sich zu überlegen, ob man unglücklich ist oder nicht." Georg B. Shaw
  6. "Das Leben ist zu kurz für Nebensächlichkeiten, vergiss sie einfach." Andre' Manrous
    Es ist doch häufig so, dass wir tapfer durch die Tragödien unseres Lebens gehen und uns dann von Kleinigkeiten unterkriegen lassen.
    Metapher: Die Buche stark und standhaft übersteht jeden Sturm, erliegt aber den vielen kleinen Borkenkäfern, die in unzähliger Zahl ihr die Kraft nehmen.
  7. Wahrscheinlichkeitsrechnung
    Wie wahrscheinlich ist es, dass die Dinge, über die Du Dir Sorgen machst, eintreten? Wie häufig sind die Dinge eingetreten über die Du Dir Sorgen gemacht hast?
  8. Akzeptiere das Unvermeidliche!
    Es ist passiert, ich kann es nicht ändern. Aber ich kann und will weiter machen! Corona hin oder her

Fazit:
Nicht die Umstände allein machen uns glücklich oder unglücklich, sondern die Art wie wir damit umgehen. Unsere Reaktion darauf, die unsere Gefühle bestimmt. 
Solange wir eine Chance haben und retten können, was zu retten ist, nehmen wir es an, ohne hinter uns zu schauen und ohne vor uns zu schauen oder ohne uns das Unmögliche zu wünschen.

Wenn Du allein nicht weiter kommst, dann suche Dir Hilfe. 
Es gibt vielfältige Beratungsmöglichkeiten und eine geschulte außenstehende Person kann sehr oft weiterhelfen neue Impulse zu setzen oder den Blickwinkel zu ändern.